The Munich Times

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Monat: September 2018

Tipps zur Wohnungssuche in München

Wie in vielen Großstädten sind Wohnungen Mangelware, vor allem bezahlbare 1-Raum-Wohnungen oder Zimmer zu Semesterbeginn. Damit der Studienanfang in München nicht damit beginnt, dass das Sofa bei Freund, Freundin oder den Eltern bezogen werden muss und genügend Platz da ist, um sich einigermaßen entspannt auf das erste Semester zu konzentrieren, haben wir ein paar Tipps zur Wohnungssuche zusammengestellt.

Die Augen in der Universitätsmensa offen halten

An den Säulen im Mensagebäude finden sich viele Aushänge. Neben Nachhilfeangeboten, Sportkursen oder anderen Kleinanzeigen werden dort WG-Zimmer oder Wohnungen inseriert, die einen neuen Bewohner suchen. Darüber hinaus können wohnungssuchende Studenten selbst einen Zettel mit ihrem Gesuch aufhängen, um die eigenen Chancen zu maximieren. Am besten sollten Anzeigen so gestaltet sein, dass sie direkt ins Auge fallen. Sprich: Große Überschrift und am besten in Farbe.

Facebook richtig nutzen

Es gibt eine neue Funktion auf Facebook, mittels der Texte mit farbigem Hintergrund unterlegt werden können. Dadurch fällt ein Wohnungsgesuch beim Scrollen viel schneller ins Auge. Zusätzlich empfiehlt es sich, Freunde aus der Gegend zu verlinken. Damit erreicht die Anzeige eine höhere Reichweite. In den Anzeigentext sollte geschrieben werden, dass es erwünscht ist, den Text zu teilen. Es lohnt sich auch Mitglied in sämtlichen Wohnungsgruppen für München zu sein, um nach Wohnungen Ausschau zu halten und die eigene Anzeige zu veröffentlichen.

Zeitungsanzeige

Selbst im Zeitalter des Internets kann ein Blick in die Zeitung zum Erfolg führen. Viele Eigentümer schalten Anzeigen für ihre Objekte. Es kann sich auch auszahlen eine eigene Anzeige mit seinem Gesuch zu schalten. Das kostet zwar, aber dafür ersparen sich Wohnungssuchende oft eine lange Suche. Viele ältere Leute, die das Internet nicht nutzen, lesen Zeitung und schauen dort womöglich nach potenziellen Untermietern.

WOLOHO Newsletter und Mietradar

WOLOHO ist die Abkürzung für Work, Love, Home. Es handelt sich um einen Newsletter, der über aktuelle Stellenausschreibungen, gegenseitige Hilfe und Wohnungen informiert. Definitiv lohnenswert ist es, ihn zu abonnieren.

Mietradar ist ein neues Startup, das den Onlinemarkt nach passenden Wohnungen durchsucht. Praktisch am Mietradar ist, dass eine individuelle Nachricht angefertigt werden kann, die dann automatisch an ein passendes Angebot gesendet wird.

Der Budenschleuder Newsletter

Lange Zeit war der Budenschleuder Newsletter ein richtiger Geheimtipp. Heute bedarf es ein wenig Glück, denn er hat mittlerweile 19.000 Abonnenten, die alle sehnlichst auf ein Mietangebot warten. Es empfiehlt sich das eigene Mietgesuch direkt an budenschleuder@kraeftner.de zu schicken. Das Gesuch sollte kreativ und sympathisch sein. Hier heißt es nämlich, sich von der Menge abzuheben, um die Erfolgschancen zu erhöhen.

Wohnungsgenossenschaften

Im Gegensatz zu Immobilienmaklern sind Genossenschaften nicht darauf aus, den Gewinn möglichst zu maximieren. Darüber hinaus kann Mietern die Wohnung, die einer Genossenschaft gehört, nicht plötzlich aus Eigenbedarf gekündigt werden. Die Wohnungen sind in den meisten Fällen in sehr gutem Zustand, denn die Mieteinnahmen werden in Renovierungen investiert. Der Haken ist lediglich, dass ein Genossenschaftsanteil erworben werden muss, um eine Wohnung anzumieten. Dieser Nachteil relativiert sich jedoch. – Bei Auszug wird der Anteil wieder verkauft und der Mieter erhält sein Geld zurück.

Die Wohnung tauschen

Wer bereits in einer Wohnung wohnt, welche nicht mehr zu den aktuellen Lebensumständen passt, kann sie auf der Tauschplattform tauschwohnung.com anbieten. Vielen geht es ähnlich. Sie möchten sich vergrößern, weil sie mehr Geld verdienen, mit dem Partner zusammenziehen wollen oder Nachwuchs erwarten. Oder sie möchten sich eben verkleinern, weil sie sich vom Partner getrennt haben oder die Kinder das Haus verlassen haben. In diesen Fällen bietet sich ein Wohnungstausch an.

Mit Senioren zusammenwohnen

In vielen Ländern ist diese Form des Wohnens bereits weit verbreitet. Junge Menschen ziehen zu älteren Menschen, um ihnen im Haushalt behilflich zu sein und ihnen das Wohnen im Seniorenheim zu ersparen. Das hat nicht nur Vorteile für die Senioren. Je nachdem wie das Angebot aussieht, können Studenten zu günstigen Preisen oder sogar gratis wohnen. Zudem werden die jungen Mieter oft noch lecker bekocht und haben immer jemanden, der ihnen mit Rat und Tat zur Seite steht. Auf Portalen wie mitwohnen.org sind Angebote dieser Art zu finden.

Wellness der besonderen Art in und um München

Wellness-Oasen, Wohlfühltempel und Saunas gibt es zahllose im Großraum München. Neben den gewöhnlichen Standardangeboten, finden Wellnessliebhaber in der Weltstadt mit Herz auch das Außergewöhnliche, Besondere. Hier eine kleine Auswahl…

Premium float Schwabing

Wer Schwerelosigkeit erleben möchte, muss nicht ins Weltall. Am Englischen Garten lässt es sich in Floating Becken bzw. Floating Tanks schwerelos entspannen. Wer schon mal am Toten Meer war, kennt das Gefühl. Die Tiefenentspannung kann bei absoluter Stille, meditativer Musik oder mit Blick zum Sternenhimmel eintreten.

Das exklusive Floating Center bietet ein Rundum-Sorglos-Paket mit privater Spa-Atmosphäre, Handtüchern, Pflegeprodukten und modernster Hygienetechnik. Erlebnis- und Geschenkpakete sind buchbar.

Der Blue Spa im Bayerischen Hof am Promenadeplatz

Direkt hinter der Frauenkirche – zentraler geht es kaum. Wer im Pool seine Runden dreht, wird mit einem traumhaften Blick über die Dächer Münchens belohnt. Luxus pur auf 1.300 qm über vier Etagen. Das Wellness-Refugium ist eine Welt für sich. Neben dem Pool – im Sommer unter freiem Himmel – gibt es einen Fitnessraum (auf Wunsch mit Personal-Trainer).

Das Saunaangebot ist vielfältig: Biosauna mit Farbtherapie, finnische Sauna mit Aufgüssen, Aromadampfbad und vieles mehr. Auch klassische Massagen, Ayurveda und Yoga sind im Angebot.

Nach dem Training oder der Entspannung lohnt ein Gang zur Blue Spa Bar und Lounge. Dem Wellness-Gedanken geschuldet, gibt es hier leichte und frische Gerichte aus der Spa-Küche und anregende Drinks. Im Sommer wird ein Barbecue auf der großen Terrasse angeboten, im Winter ist dort die Polar Bar. Ein unvergleichlicher Wellnesstempel mitten in München.

Das Aiyasha Spa

Ebenfalls im Zentrum, neben dem „Franziskaner“, befindet sich der exotische Aiyasha Spa. Eine andere Welt öffnet sich den Augen: dunkle Hölzer, Buddha-Statuen und Duftlampen. Die Philosophie des Aiyasha geht über die eines reinen Wellnessbereiches hinaus. Es handelt sich um einen Medical Spa mit einer Kombination aus Beauty-, Dermatologie- und Wellnessangeboten, wie Detox Spa, HydraFacial®, Body Contouring, Hightech-Therapien und medizinischen Spa-Behandlungen.

Das professionelle Ärzte-, Massage- und Kosmetikteam sorgt dafür, dass sich der Besucher in guten und qualifizierten Händen befindet. Zur Entspannung tragen Thai- und Shiatsu-Massagen sowie Yoga bei. Wer Exklusivität und asiatisches Ambiente liebt, wird sich hier wohlfühlen.

Der Emotion Spa im La Méridien im Münchener Zentrum

Der Emotion Spa im La Méridien liegt am Münchener Hauptbahnhof. Der elegante Spa hat einiges zu bieten: Schwimmbad, Fitnessraum, Sauna und Dampfbad. Ob Day Spa-Karte oder Erlebnispakete, hier wird es nicht langweilig. Massagen für Rücken, Nacken und Schulter, Aroma Experience Massagen, Hot Stone Massagen oder Sportmassagen können gebucht werden.

Almbad Tannermühl

In der Nähe des Tegernsees, am Fuße des Wendelsteins, liegt die Gemeinde Bayerischzell mit dem urigen Almbad Tannermühl. Beeindruckend ist seine Lage an einer Klamm mit einem acht Meter hohen Wasserfall.

Die fast 1.000 Jahre alte Tannermühl hat ein einzigartiges Flair mit einer Altholz-Stadl-Sauna, zwei Außen-Wannenbäder vor dem Wasserfall, einem Grotten-Brausebad, einem Tauchbecken am Wasserfall und einem Ruheraum mit Feuerstelle.

Wer möchte, kann sich auf einer rustikalen Werkbank durchmassieren lassen. Hier sind Besucher praktisch unter sich, da die Tannenmühl maximal 18 Besucher aufnehmen kann – ein Kleinod mitten in einer der herrlichsten Landschaften Bayerns.

Das Tegernsee Spa mit Blick auf den See

Etwas ganz Besonderes ist der 2.400 qm große Spa-Bereich. Eine finnische Sauna, ein Dampfbad, eine Waldsauna, eine Bio-Aromasauna, eine Panoramasauna mit traumhaftem Blick über den See und das Tal, zwei Sonnendecks, eine Kaminlounge, je ein Außen- und Innenpool, eine Fitness-Lounge und Behandlungsräume mit Verwöhnpaketen laden zum Entspannen ein. Berge und See – Auge was willst Du mehr?

Vegan Essen in München

München ist noch nicht die vegane Hauptstadt Nr. 1, aber auf dem besten Weg dorthin. Welche kulinarische Leckereien es in der bayrischen Stadt nicht erst seit Neustem zu entdecken gibt, zeigen wir Euch hier.

Café Ignaz

Im Café Ignaz wird schon seit über 30 Jahren auf vegane und vegetarische Küche gesetzt. Veganer, die an reichhaltigen Buffets schlemmen möchten, sind hier herzlich willkommen. Gäste sollten sich nicht daran stören, dass auch Käse angeboten wird. Die Speisekarte des Café Ignaz ist sehr lang und bietet für jeden Geschmack das passende Gericht. Es gibt Maultaschen, vegane Pfifferling-Pfanne, Schupfnudel-Gerichte und vieles mehr. Natürlich gibt es auch für Naschkatzen allerhand Leckeres. Dafür sorgt die hauseigene Konditorei. Egal ob vegan und/oder glutenfrei – im Café Ignaz wird seit langem für das leibliche Wohl gesorgt.

Gratitude

In der Türkenstraße befindet sich das Gratitude. Den Veganern ist es schon lange ein Begriff. Inmitten des Univiertels sticht das Gratitude durch seine stillvolles Aussehen heraus. Es hat sowohl einen Innen- als auch einen Außenbereich, der dazu einlädt, hier an kalten wie an warmen Tagen länger zu verweilen. Auf der Speisekarte fallen die ausgefallenen Gerichte ins Auge. Es gibt leckere Humus-Bowl mit Falafel an geschmortem Egerling. Zum Nachtisch können wir veganen Käsekuchen auf Cashewbasis empfehlen – sehr lecker! Die Gerichte werden dekorativ auf den Tellern angerichtet, sodass uns schon beim Anblick das Wasser im Munde zusammenlief. Um einen Platz im Gratitude zu bekommen, sollte unbedingt vorher reserviert werden.

Tushita Teehaus

In diesem Teehaus finden Besucher den besten Matcha-Latte Münchens. Aber nicht nur das beliebte Heißgetränk ist den Weg wert. Das Tushita Teehaus ist eine Wohlfühloase, ein Kurzurlaub für die Seele, direkt in der Klenezestraße nicht weit vom Gärtnerplatz. Besonders gut besucht ist das Teehaus zur Mittagszeit, denn hier werden neben Getränken Powergemüse-Menüs angeboten, die täglich wechseln. Das Tushita Teehaus ist spezialisiert auf Matcha. Es gibt die gesunde Zutat nicht nur als Tee aufgegossen, sondern auch in zahlreichen anderen Formen. Beliebt sind die Matcha Bliss Balls oder der Matchakuchen, ebenso wie die ausgefallenen Torten und Kuchen wie der zarte Karotte-Ingwer Kuchen oder der Schoko-Banane-Walnuss-Kuchen. Besonderen Wert legt das Café darauf, den Kunden ihre Wünsche zu erfüllen. So gibt es Varianten ohne oder mit Zucker und/ oder Gluten.

Deli Kitchen

Das Deli Kitchen befindet sich in der Augustenstraße, in dem Gebäude, in welchem sich einst das Yam Vegan Deli befand. Im Deli Kitchen werden von Montag bis Freitag leckere vegane und vegetarische Speisen serviert. Auf der Speisekarte finden sich Gerichte wie Süßkartoffel-Erdnuss-Ingwer-Topf oder vegane Quichevariationen. Natürlich bietet Deli Kitchen als Nachtisch eine Vielfalt an veganen Desserts. Mittlerweile haben die Inhaber des Deli Kitchen einen Ableger eröffnet, der sich in der Gietlstraße befindet. Somit werden Veganer und Vegetarier auch in Obergiesing kulinarisch beglückt.

Max Pett

In der Münchener Innenstadt existieren viele vegane Imbissbuden. Diese sind aber meist sehr eng und voll, sodass die Gäste ihr Essen nicht in Ruhe genießen können. Genau für solche Gelegenheiten gibt es nicht weit entfernt ein veganes Restaurant, das Max Pett. Dort ist es zwar teurer als in der Imbissbude, aber dafür ruhig und gemütlich. An warmen Tagen ist es empfehlenswert, draußen zu sitzen. Selbst an etwas kälteren Tagen kann man es aushalten, da das Max Pett mit kuscheligen Decken ausgestattet ist, in die man sich hüllen kann. Die Speisekarte reicht vom Frühstück, über das Mittagessen, Snacks, Abendessen bis hin zum Nachtisch. Es werden gewohnte vegane Gerichte wie Karotten-Ingwer-Suppe und deftige Gerichte wie Schnitzel, natürlich fleischfrei, angeboten. Wichtig zu wissen ist, dass im Max Pett kein Alkohol ausgeschenkt wird. Es gibt zwar Bier und Wein, jedoch nur in der alkoholfreien Variante.

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