The Munich Times

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Monat: November 2018

Winter, Kälte, Behaglichkeit – Wellness im Münchener Großraum

München und Umgebung haben auch im Winter einiges zu bieten. Die Großstadt selbst lockt mit Veranstaltungen, Weihnachtsmärkten sowie Eis- und Funsport-Zentren. In der Umgebung lässt es sich gut wandern, die Natur genießen und Skilaufen. Zudem ist München nur etwa 2 Stunden Fahrtzeit von den österreichischen Wintersportzentren Kitzbühel und Innsbruck entfernt. Nach einem sportlichen Tag im Freien locken die zahlreichen Wellness-Oasen. Eine kleine Auswahl der Spas und Saunen einschließlich ihrer kosmetischen Beauty-Angebote in München und Umgebung präsentieren wir hier.

Wellness im edlen Ambiente: 1001 Nacht und Jugendstilbadetempel

Mitten im Zentrum, in der Nähe vom Sendlingertor, liegt das Mathilden Orientalische Spa und Hamam. Ein Flair wie in 1001 Nacht erwartet die Besucher. Beim Verwöhnprogramm fühlen sich Besucher wie ein Sultan oder Cleopatra selbst. Das Hamam ist für jedes Alter, selbst Schwangere, geeignet. Verwöhnt werden die Gäste mit Massagen auf einem heißen Nabelstein. Im Rasul gibt es Aromadampfbäder mit Ganzkörper-Heilerde-Behandlungen. Hier erlebt der Gast den Orient mit all seinen Düften und Genüssen.

Direkt neben der Muffathalle befindet sich das Müllersche Volksbad. Das Jugendstil-Schmuckstück zählt sicherlich zu den schönsten Badehäusern Europas. Einmal im Badetempel angekommen, fühlt man sich in die Zeit um die Jahrhundertwende versetzt. Wie anno dazumal ist das Schwimmbecken in der kleinen Schwimmhalle dienstags den Damen vorbehalten. Ein Highlight ist das römisch-irische Schwitzbad. Hier erwärmt der Körper langsam in unterschiedlichen Wärmestufen. Weiterhin bietet das Volksbad einen Dampfraum mit Kaskadenbrunnen, eine finnische Sauna, eine große Schwimmhalle mit 31-m-Becken, Wannen- und Brausebad, Massagen und Aquakurse.

Vor den Toren Münchens

Südöstlich von München liegt in Ottobrunn das Phoenix-Bad mit Sauna- und Wellnesslandschaft. Zehn Saunen mit unterschiedlichen Aufgusszeremonien sorgen für Abwechslung. Zusätzlich gibt es die Sole-Welt mit Salz-Sauna und Solebecken und ein Naturstein-Dampfbad. Das Day Spa lockt mit Wellness-Anwendungen und Massagen. Im Freizeitbad ist auch für Familien einiges geboten. Erlebnisbecken, Schwimmerbecken, Nichtschwimmerbecken, zwei Riesen-Rutschen, beheiztes Außenbecken und Sprungturmbecken. Und für München nicht selbstverständlich: ein Gratis-Parkplatz direkt vor der Tür.

Östlich von München, hinter dem Flughafen, wartet der kleine Ort Erding mit der weltgrößten Therme Erding auf. Superlative sind das Südsee-Feeling unter Palmen mit Cocktail, über 30 thematisierte Saunen und Dampfbäder, über 300 Beauty- und Wellnessangebote, 27 Rutschen mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden und einem Wellenbad. Zur fünften Jahreszeit in München gibt es ein spezielles Wiesn-Wellness-Programm mit Erlebnis-Aufgüssen zu Oktoberfest-Hits. Und auch hier gibt es kostenlose Parkplätze vor der Tür.

Seen- und Berglandschaft um München

In Prien am Chiemsee steht das Prienavera direkt am Seeufer mit Blick auf Schloss Herrenchiemsee und die Berge. Bewegung bietet das Erlebnisbad mit Strömungskanal und Außenbecken. Entspannung pur genießen Gäste im Saunabereich mit König-Ludwig-Salzraum, Kelosauna und finnischer Sauna. Wer Lust auf Massage hat, findet hier ein umfangreiches Angebot.

Das Montemare in und am Tegernsee besticht durch das Saunaschiff „Imingard“ am Anlegesteg der Seesauna. Hier gibt es ein umfangreiches Sauna- und Wellnessangebot in attraktiver Lage, nur ca. 1 Stunde von München entfernt.

Richtung Garmisch-Partenkirchen liegt die Therme Kristall trimini idyllisch am Kochelsee mit traumhaftem Panoramablick auf die bayerischen Alpen. Die Saunalandschaft hat so wohlklingende Namen wie Kristall-Sauna, Birken-Sauna und Zirben-Sauna. Das Besondere ist der Aufzug und die Treppe zum See für das Abkühlen am oder im See. Zusätzlich gibt es ein Dampfbad sowie eine Massage- und Beauty-Farm.

Ca. 1 Stunde westlich von München ist die mehrfach ausgezeichnete Therme in Bad Wörishofen. Das Südsee-Thermenparadies zeichnet sich durch ein Gesundheitsbecken, einen Vital-Parcours, Kräuter- und Dampfbäder, einen Salzstadl, ein umfangreiches Gesundheits- und Aktionsprogramm sowie durch fünfzehn thematisierte Sauna- und Wellness-Attraktionen aus.

Die Lange Nacht der Musik

Die lange Nacht der Musik ist eine beliebte Musikveranstaltung in München. Um einen Überblick zu erhalten, sind an dieser Stelle alle Informationen rund um die lange Nacht der Musik aus dem Jahr 2017 zusammengetragen worden.

Welche Musikrichtungen waren bei der langen Nacht der Musik vertreten?

Bei der bunten Musikveranstaltung wird an verschiedenen Stellen der Stadt etwas für jeden Geschmack angeboten. Im letzten Jahr gab es Konzerte aus den Musikrichtungen Klassik, Pop, Rock, Swing, Jazz, Salsa, Techno und Schlager. Darüber hinaus fanden Tanzkurse, Tanzaufführungen und Performances statt. Die Künstler spielten alle live.

Wo fand die lange Nacht der Musik statt?

Aufgrund der vielen Konzerte und Aufführungen wurde in großen Konzertsälen, auf kleinen Musikbühnen, in Restaurants, Kneipen, Clubs, Kirchen, Tanzschulen, Hotels und Einrichtungen wie der ZAV-Künstlervermittlung der Agentur für Arbeit und in Räumen der GEMA gespielt. Die lange Nacht der Musik begann um 20 Uhr, ging bis 3 Uhr nachts und fand an 100 verschiedenen Orten statt. Es wurden 400 Konzerte gespielt. Hier eine kleine Auswahl:

  • Der größte Austragungsort war der Gasteig. Dort wurde in allen Räumen, selbst im Foyer, gespielt. Zum Programm gehörten Tango-Kurse, moderne Mundart, purer Gesang und Klassik.
  • In der Bayerischen Staatsoper wurde die Oper „Madam Butterfly“ aufgeführt, ein Stück von Giacomo Puccini. Darüber hinaus gab es eine Aufführung des Orchestergrabens und nachts durften die Besucher an einer Führung hinter den Kulissen teilnehmen.
  • Im akademischen Gesangverein München spielten Orchester und Jazzbands, Chöre traten auf und es fanden ein Opernsalon sowie eine Theateraufführung statt. Nach diesen Veranstaltungen konnten die Gäste an der Open-End Party in der Kegelbahn teilnehmen.
  • In der Kirche St. Maximilian fand eine sehr stimmungsvoll inszenierte Veranstaltung statt. Die Jungen Chöre Münchens sagen zu der künstlerisch präsentierten Fotografie von Frank Eydner, die das Thema Musik, Licht und Architektur hatte.
  • Die Lounge am Lenbachplatz ist schon zur Tradition bei der langen Nacht der Musik geworden. Hier konnten Besucher auf zwei Ebenen Musik hören und tanzen. Auf mehreren Bühnenstellten sich Newcomer vor.
  • Die Rockbox Bar gehörte zu den kleinsten Spielstätten, dafür aber auch zu den lautesten. Auf nur wenigen Quadratmetern rockten drei Bands und zogen ihr Publikum in ihren Bann.
  • Laut wurde es auch in der „Niederlassung“. Hier spielte die Band junkmood sowie die Band Loopin’Lab.
  • Im Pressehaus, dort wo einst die Zeitungen gedruckt wurden, ging es heiß her. Als Vorprogramm spielten Newcomer aus der Region. Das Highlight war die Band Dreiviertelblut, auf die die Besucher sehnlichst gewartet hatten.

Fortbewegungsmöglichkeiten bei der langen Nacht der Musik

Wer schnell von Konzert zu Konzert kommen wollte, konnte auf die zahlreichen Buslinien der MVG zurückgreifen. Das Ticket für die Busse war im Ticket für die verschiedenen Musikveranstaltungen inbegriffen. Es kostete 15 Euro. Alle Veranstaltungsorte waren miteinander verbunden, sodass sie durch vier verschiedene Touren abgedeckt wurden. Ab 20 Uhr, mit Beginn der langen Nacht der Musik in München, fuhren alle 15 Shuttlebusse im 10-Minuten-Takt.

Ein besonderes Highlight war die „Ois is Blues“-Tram. Sie fuhr zwischen 20 Uhr und 1 Uhr nachts ab dem Max-Weber-Platz. Wer diese Tram nahm, bekam eine Rundfahrt über den Ostbahnhof durch die Innenstadt Münchens. In der Tram wurden Blues und Boogie-Woogie gespielt, selbstverständlich von einer Liveband. An der rollenden Bar konnten Drinks erworben werden.

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