Das Münchner Oktoberfest, mundartlich die Wiesn, ist ein Volksfest, das jährlich seit 1810 auf der Münchner Theresienwiese stattfindet. Jahr für Jahr kommen unzählige Touristen, um sich das größte Volksfest der Welt vor Ort anzusehen. Zudem ist München immer eine Reise wert: Das Hofbräuhaus, der Marienplatz, das Schloss Nymphenburg oder auch die Allianz Arena, das Stadion des FC Bayern München, sind genauso empfehlenswert wie der Olympiapark, die BMW Welt oder auch der Tierpark Hellabrunn.

Ist man Gast auf der Wiesn, so wird man schnell feststellen, dass der Mann die Lederhosen und die Frau das Dirndl trägt – der echte Bayer geht also nur in traditioneller Kleidung auf die Wiesn. Was wichtig bei einem Dirndl ist? Das Dekolleté. Prallgefüllte Dirndlblusen locken aber nicht nur die Blicke der Männer an, sondern lassen auch viele Frauen vor Neid erblassen, die nicht von Natur aus gesegnet sind oder noch nicht bei einem Schönheitschirurgen waren.

Wer seine Dirndlbluse bis zum nächsten Oktoberfest ausfüllen möchte, der kann sich sehr wohl einen Termin bei einem in München arbeitenden Schönheitschirurgen ausmachen, der sodann nicht nur die unterschiedlichen Methoden präsentieren wird, sondern auch bei der Wahl der richtigen Implantatsgröße hilft und auch über die möglichen Risiken wie Nebenwirkungen aufklärt.

Die Operationstechniken im Überblick

Das Implantat kann durch eine drei bis maximal vier Zentimeter lange Öffnung, die durch einen Schnitt in der Brustfalte entsteht, einfach über oder unter den Brustmuskel geschoben werden. Aufgrund der Tatsache, dass die entstehende Narbe nur in liegender Position sichtbar wird und das Implantat so besonders einfach platziert werden kann, handelt es sich um die gängigste Methode.

Eine weitere Möglichkeit ist der Zugang über die Achsel. In diesem Fall wird ein rund drei Zentimeter langer Schnitt in einer Achselhöhlenfalte gesetzt und sodann mittels endoskopischem Spezialinstrument, das eine eingebaute Mini-Kamera hat, das Operationsfeld im Vorfeld über den Bildschirm vorbereitet und so die Lage des Implantats geplant. Das Implantat wird über die Öffnung in der Achselhöhle eingeführt und auf oder unter den Muskel platziert. Bei dieser Methode handelt es sich um einen minimal-invasiven Eingriff, der den Vorteil hat, dass eigentlich keine sichtbare Narbe zurückbleibt.

Das Brustimplantat kann auch über die Brustwarze in die Brust geschoben werden. In diesem Fall wird ein halbmondförmiger Schnitt um den Warzenhof gesetzt und das Implantat in eine im Vorfeld präparierte Tasche, die bei dieser Variante immer oberhalb des Muskels liegt, geschoben. Diese Methode eignet sich bei relativ kleinen Implantaten oder auch bei leeren Kissen, die man erst nachträglich füllt. Zu beachten ist, dass es sich hier um den schwierigsten Eingriff handelt, wobei von Vorteil der Umstand ist, dass keine sichtbaren Narben zurückbleiben.

UBM oder ÜBM?

Der Münchner Schönheitsmediziner wird, gemeinsam mit der Patientin, auch im Vorfeld die Frage klären müssen, ob das Implantat über oder unter den Brustmuskel platziert werden soll. Der Vorteil von Brustvergrößerungen mit unter den Muskel liegenden Implantaten ist jener, dass das Risiko gering ist, später ein Problem mit einer auftretenden Kapselfibrose zu haben. Dabei handelt es sich um eine verhärtete Kapsel, die sich um das eingelegte Implantat bildet und Schmerzen verursacht. Zudem erzeugt ein unter dem Brustmuskel befindliches Implantat eine natürlichere Brustform; die Brust fühlt sich auch natürlich wie weicher an.

Entscheidet man sich für die Variante UBM – also unter dem Brustmuskel – so ist das Implantat, da die Konturen zur Gänze verschwinden, auch nicht von außen sichtbar. Eine Tastbarkeit wie Sichtbarkeit des Implantats ist somit zur Gänze ausgeschlossen. Die Variante wird auch bei schlanken Patientinnen vorgeschlagen, da diese über nur sehr wenig Unterhautfettgewebe verfügen.

Bei der ÜBM Variante – also über dem Brustmuskel – wird das Implantat, wie der Name bereits erraten lässt, über den Muskel platziert. Diese Variante wird vor allem Frauen nahegelegt, die ein schwaches Bindegewebe haben und/oder einen ausreichenden Weichteilmantel, sodass das Implantat optimal eingebettet werden kann.

Brustvergrößerung ohne Implantate?

Eine Brustvergrößerung mit Eigenfett ist zwar möglich, kann aber nur jenen Frauen empfohlen werden, die nur eine sehr geringe Veränderung ihrer Brust wünschen oder mitunter etwaige Asymmetrien ausgeglichen haben wollen. Aufgrund der Tatsache, dass hier keine Schnitte gesetzt werden, bleiben keine Narben zurück; zudem gibt es kein Risiko, dass der Körper das Eigenfett abstößt.

Zu beachten ist jedoch, dass mit dieser Eigenfettbehandlung gerade einmal eine halbe Körbchengröße gewonnen werden kann. Wünscht man sich also eine wesentliche Vergrößerung seines Vorbaus, so ist es unumgänglich, sich für Implantate zu entscheiden. Zudem hält die Brustvergrößerung mit Eigenfett nicht ewig an, da der Körper Fettzellen selbständig abbauen kann.

Wünscht man ein langanhaltendes und optisch eindrucksvolles Ergebnis, so wird der Münchner Mediziner immer auf Implantate verweisen und sich gegen die Behandlung mit Eigenfett aussprechen. Bei kleineren Korrekturen, etwa bei Asymmetrien, kann jedoch überlegt werden, ob man diesen kleinen Schönheitsfehler nicht mit Eigenfett aus der Welt schaffen kann.