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Kategorie: Münchens Küche

Regional, frisch & Kurioses – Wochenmärkte in München

Frisch gebackener Brotduft zieht über den Platz. Es ist eng, bunt und laut. Händler tauschen sich miteinander aus und beraten ihre Kunden zu ihren Produkten. Es existieren mehr als 40 Wochen- und Bauernmärkte in ganz München. Die Auswahl ist riesig und regional, vielfältig und lecker. Neben Fleisch, Fisch, Obst, Gemüse und Käse gehören auch Blumen und Alltagsgegenstände zum Angebot. Die folgenden Märkte können wir in jedem Fall empfehlen.

Wochenmarkt in der Au

Der Wochenmarkt in der Au findet mittwochs und samstags statt. Am Mariahilfplatz finden Besucher samstags eine große Auswahl an frischem Obst und Gemüse sowie Fleischwaren. Mittwochs ist Bauernmarkt, der bekannt ist für seine Ziegenmilch-Produkte. Darüber hinaus gibt es frische Blumen, Backwaren, Fisch und Fleisch. In der Zeit der Auer Dult weicht der Markt auf einen Hinterhof aus, der sich auf halber Höhe des Nockherbergs befindet.

Wochenmarkt in Haidhausen

Der Wochenmarkt in Haidhausen ist jeden Dienstag. Wer in der Nähe von Haidhausen wohnt, sollte diesen Tag nutzen. Der Markt befindet sich auf dem Weißenburger Platz und ist von 8:00 bis 12:00 Uhr geöffnet. Besonders empfehlenswert ist der Stand mit Fisch von der Fischzucht Aumühle. Auch an den anderen Ständen werden regionale Produkte wie selbst hergestellter Honig, frisch gepflückte Blumen oder duftendes Holzofenbrot angeboten. An den Fleischständen wird Wild, Lamm oder Hendl verkauft. Wen der Duft hungrig gemacht hat, kann schon vor Ort die Haxen der Spareribs verspeisen.

Bauernmarkt im Lehel

Jeden Donnerstag findet der Bauermarkt im Lehel statt. Im wunderschönen Viertel Lehel, am St. Anna-Platz, treffen sich die Händler, um ihre Waren anzubieten. Das lockt viele Besucher in das eher kleine Viertel – allein wegen des guten Rufs des frischen Spargels und der hausgemachten Nudeln. Das angebotene Obst und Gemüse kommt direkt vom Gärtnerhof Andrea Sprenger und ist besonders frisch. Der Fisch stammt aus der nahe gelegenen Forellenzucht Höhenstein. Viele Besucher des Marktes kommen vor allem wegen des Kuchens, der in Plöckls Bäckerei gebacken wird. Die saftigen Kuchenstücke gibt es in den unterschiedlichsten Variationen für 3 Euro das Stück.

Wochenmarkt in Untergiesing

Die Giesinger sind donnerstags auf dem Markt anzutreffen, der sich zwischen Lucullus und Fliedler & Fuchs, auf dem Hans Mielich-Platz befindet. Auf dem Markt werden Gourmets fündig. – Hier gibt es fantastische Antipasti. Natürlich bieten die anderen Stände daneben frisches Obst und Gemüse und Blumen. Das Highlight des Marktes ist der Stand der Holzofenbäckerei Schroth aus dem Allgäu. Hier erhalten Besucher wohl das beste Brot Münchens. Auch die Kuchenauswahl ist groß, besonders lecker soll der Käsekuchen mit Blaubeeren nach Großmutters Art sein. Zum direkten Verspeisen eignen sich die schmackhaften Weckerl, beispielsweise mit Tomate und Speck oder Walnüssen.

Bauernmarkt am Josephsplatz

Dienstags ist Wochenmarkttag am Josephsplatz. Dieser Bauernmarkt musste lange Zeit ausweichen, da der Josephsplatz umgebaut wurde. Heute findet er jedoch wieder an seinem gewohnten Ort statt. Auf dem Bauernmarkt können fangfrischer Fisch aus dem Kochelsee, Fleischwaren und Eier vom Naturlandhof Brandl und Gemüse aus der Region erworben werden.

Wochenmarkt in Neuhausen

Jeden Donnerstag stellt der Wochenmarkt in Neuhausen seine Stände auf dem Rotkreuzplatz auf. Dieser Platz liegt zentral in Neuhausen und ist sehr gut zu erreichen. Das Besondere an dem Markt ist, dass er bis 19 Uhr geöffnet hat. So kann der Einkauf auch noch nach der Arbeit erledigt werden. Auf dem Wochenmarkt gibt es 20 Stände mit einem breit gefächerten Angebot, darunter Bio-Weine, Käse vom Naturland Hof und frisches Obst vom Bodensee. Ein Highlight des Marktes ist der Stand mit den Gewürzen. Er bietet jedes Gewürz und das zu einem angemessenen Preis. An dem Stand der Firma Argentum können die Marktbesucher ihre Messer und Scheren schleifen lassen. Es lohnt sich auch den Stand von Ernst Honig zu besuchen, hier werden Spaghetti aus einem Parmesanlaib serviert.

Vegan Essen in München

München ist noch nicht die vegane Hauptstadt Nr. 1, aber auf dem besten Weg dorthin. Welche kulinarische Leckereien es in der bayrischen Stadt nicht erst seit Neustem zu entdecken gibt, zeigen wir Euch hier.

Café Ignaz

Im Café Ignaz wird schon seit über 30 Jahren auf vegane und vegetarische Küche gesetzt. Veganer, die an reichhaltigen Buffets schlemmen möchten, sind hier herzlich willkommen. Gäste sollten sich nicht daran stören, dass auch Käse angeboten wird. Die Speisekarte des Café Ignaz ist sehr lang und bietet für jeden Geschmack das passende Gericht. Es gibt Maultaschen, vegane Pfifferling-Pfanne, Schupfnudel-Gerichte und vieles mehr. Natürlich gibt es auch für Naschkatzen allerhand Leckeres. Dafür sorgt die hauseigene Konditorei. Egal ob vegan und/oder glutenfrei – im Café Ignaz wird seit langem für das leibliche Wohl gesorgt.

Gratitude

In der Türkenstraße befindet sich das Gratitude. Den Veganern ist es schon lange ein Begriff. Inmitten des Univiertels sticht das Gratitude durch seine stillvolles Aussehen heraus. Es hat sowohl einen Innen- als auch einen Außenbereich, der dazu einlädt, hier an kalten wie an warmen Tagen länger zu verweilen. Auf der Speisekarte fallen die ausgefallenen Gerichte ins Auge. Es gibt leckere Humus-Bowl mit Falafel an geschmortem Egerling. Zum Nachtisch können wir veganen Käsekuchen auf Cashewbasis empfehlen – sehr lecker! Die Gerichte werden dekorativ auf den Tellern angerichtet, sodass uns schon beim Anblick das Wasser im Munde zusammenlief. Um einen Platz im Gratitude zu bekommen, sollte unbedingt vorher reserviert werden.

Tushita Teehaus

In diesem Teehaus finden Besucher den besten Matcha-Latte Münchens. Aber nicht nur das beliebte Heißgetränk ist den Weg wert. Das Tushita Teehaus ist eine Wohlfühloase, ein Kurzurlaub für die Seele, direkt in der Klenezestraße nicht weit vom Gärtnerplatz. Besonders gut besucht ist das Teehaus zur Mittagszeit, denn hier werden neben Getränken Powergemüse-Menüs angeboten, die täglich wechseln. Das Tushita Teehaus ist spezialisiert auf Matcha. Es gibt die gesunde Zutat nicht nur als Tee aufgegossen, sondern auch in zahlreichen anderen Formen. Beliebt sind die Matcha Bliss Balls oder der Matchakuchen, ebenso wie die ausgefallenen Torten und Kuchen wie der zarte Karotte-Ingwer Kuchen oder der Schoko-Banane-Walnuss-Kuchen. Besonderen Wert legt das Café darauf, den Kunden ihre Wünsche zu erfüllen. So gibt es Varianten ohne oder mit Zucker und/ oder Gluten.

Deli Kitchen

Das Deli Kitchen befindet sich in der Augustenstraße, in dem Gebäude, in welchem sich einst das Yam Vegan Deli befand. Im Deli Kitchen werden von Montag bis Freitag leckere vegane und vegetarische Speisen serviert. Auf der Speisekarte finden sich Gerichte wie Süßkartoffel-Erdnuss-Ingwer-Topf oder vegane Quichevariationen. Natürlich bietet Deli Kitchen als Nachtisch eine Vielfalt an veganen Desserts. Mittlerweile haben die Inhaber des Deli Kitchen einen Ableger eröffnet, der sich in der Gietlstraße befindet. Somit werden Veganer und Vegetarier auch in Obergiesing kulinarisch beglückt.

Max Pett

In der Münchener Innenstadt existieren viele vegane Imbissbuden. Diese sind aber meist sehr eng und voll, sodass die Gäste ihr Essen nicht in Ruhe genießen können. Genau für solche Gelegenheiten gibt es nicht weit entfernt ein veganes Restaurant, das Max Pett. Dort ist es zwar teurer als in der Imbissbude, aber dafür ruhig und gemütlich. An warmen Tagen ist es empfehlenswert, draußen zu sitzen. Selbst an etwas kälteren Tagen kann man es aushalten, da das Max Pett mit kuscheligen Decken ausgestattet ist, in die man sich hüllen kann. Die Speisekarte reicht vom Frühstück, über das Mittagessen, Snacks, Abendessen bis hin zum Nachtisch. Es werden gewohnte vegane Gerichte wie Karotten-Ingwer-Suppe und deftige Gerichte wie Schnitzel, natürlich fleischfrei, angeboten. Wichtig zu wissen ist, dass im Max Pett kein Alkohol ausgeschenkt wird. Es gibt zwar Bier und Wein, jedoch nur in der alkoholfreien Variante.

Münchens beste Stuben

München ist international bekannt für sein gutes Bier und die einzigartigen Lokale, in denen das regional gebraute Getränk angeboten wird. Ob urig, exotisch, gemütlich oder festlich, die Brauhäuser der Stadt haben einen ganz besonderen Charme. Dort wird jeder Gast traditionell bedient, erhält bayerische Gerichte und kann jede Menge Gaudi erleben. In den meisten Stuben finden sich täglich Stammgäste ein und pflegen die bayerische Biergartentradition. Das frisch gezapfte Bier und die Schmankerln werden in Dirndl und Lederhosen, der typisch bayerischen Tracht, serviert.

Die Atmosphäre ist erfrischend und regelmäßige Veranstaltungen runden das Angebot ab. Hier lässt sich das Bier nach Feierabend ebenso genießen, wie bei einem Ausflug mit der ganzen Familie. Gemütlichkeit und Entspannung bei Qualitätsbier und bürgerlicher Küche werden hier angeboten und sind bei den Gästen sehr beliebt. Der Alltagsstress wird in dieser Atmosphäre schnell vergessen, die Gäste kommen leicht miteinander ins Gespräch und können gemeinsam die Seele baumeln lassen. Einwohner und Zugereiste haben sich an den Stammtischen viel zu erzählen und tauschen die Weisheiten des Lebens aus.

Die bekanntesten Brauhäuser Münchens

Das Hofbräuhaus im Herzen der Münchner Innenstadt entstand im 16. Jahrhundert. Auf 3 Ebenen wird gelacht, gefeiert und bürgerlich gegessen. Die Abkürzung HB hat sich bei Bierkennern weltweit als „hohe Bierkunst“ eingeprägt. Mit über 400 Jahren Braukunst ist das Hofbräuhaus eine Traditionsbrauerei, die deutschlandweit zu finden ist.

In Maxvorstadt befindet sich der Löwenbraukeller, der sich im Laufe der Zeit zu einer beliebten Eventlocation weiterentwickelt hat. Die Traditionsgaststätte befindet sich in einem historischen Gebäude mit stilvoll bemalten Wänden und einer typisch bayerischen, herzlichen Atmosphäre. Schon von weitem ist der Turm des Hauses als Wahrzeichen zu erkennen.

Das Hacker-Pschorr Brauhaus befindet sich direkt neben den Wiesn, die für das Oktoberfest genutzt werden. Dort vereint sind bayerisch bodenständige Hausmannskost und ein alter Brauereihof. Das süffige Bier wird bis heute in alten Kupferkesseln gebraut und bietet dem Gaumen einen abwechslungsreichen Geschmack.

Der Augustinerkeller befindet sich auf einem denkmalgeschützten Gelände in der Landsberger Straße. Unter den mehr als 100 Kastanien werden die Gäste mit Schmankerln bedient und genießen das frisch gezapfte Traditionsgebräu aus dem Holzfass.

Die Wirtshäuser Münchens

Besucher des Englischen Gartens können nach dem Spaziergang in dem Osterwaldgarten den Tag ausklingen lassen. Ruhig und gemütlich werden hier eine moderne bayerische wie auch internationale Küche sowie „Weißbier-Spritz“ angeboten.

Im Münchner Ratskeller direkt am Marienplatz, können Besucher in einem Gewölbe unter Deckenmalereien gehobene bayerische Gastronomie genießen. Die verschiedenen kleinen und großen Stuben befinden sich allesamt in einem historischen Ambiente. Der geschmackvoll eingerichtete Ratskeller bietet nicht nur Bier und bayerische Küche. Ein Besuch ist insbesondere für Weinkenner sehr zu empfehlen, da das Restaurant über eine hervorragende Weinstube verfügt.

Höherpreisig geht es im Spatenhaus neben der Oper zu. Das Angebot, Ambiente und Niveau ist etwas höher angesiedelt. Dafür können die Gäste hier mit Spanferkel und Hirschmedaillons beste bayerische Küche in Anspruch nehmen.

Direkt neben der Frauenkirche kehren Touristen und Einheimische im Andechser am Dom ein. Aufgrund der zentralen und gleichzeitig historischen Lage des Restaurants begegnen sich hier bei Public Viewing und einheimischen Gerichten prominente Gäste und Bürger.

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