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Kategorie: Wohnen in München

Mein Kiez: Leben in Münchens Altstadt – Lehel

Die historische Altstadt-Lehel erstreckt sich auf einer Fläche von etwa 318 Hektar. Hier leben rund 20.000 Einwohner, wovon 1879 Kinder unter 15 Jahren und 3333 Senioren sind. Die Altstadt bildet den historischen Stadtkern Münchens und war früher durch eine Stadtmauer befestigt. Die Altstadt wurde im Jahr 1158 gegründet. Im Mittelalter teilte sie sich grob in drei kleinere Viertel: das nordwestlich gelegene Kreuzviertel, das Graggenauer Viertel, das Angerviertel und das Hackenviertel.
Lehel ist die älteste Vorstadt Münchens. Sie wurde erstmals im 16. Jahrhundert schriftlich erwähnt als „auf den lehen“. Der Begriff bezeichnet lichten Wald, welcher auf dem Gebiet zu dieser Zeit vermutlich wuchs. Im Jahr 1724 fiel Lehel dann unter die Verwaltung von München und hieß ab dem frühen 19. Jahrhundert „.St.-Anna-Vorstadt“. Hieran erinnert die Kirche St. Anna in der gleichnamigen Straße.

Heute sind viele imposante, kaiserzeitliche Gebäude vorhanden, welche das Aussehen des Stadtbezirks prägen. Begrenzt wird die Altstadt u. a. durch den Englischen Garten im XXX und im Süden durch die Museums- und Praterinsel. Die Altstadt-Lehel hat eine Grünfläche von circa 638 Hektar. Hier gibt es 285 Krippenplätze, 677 Kindergartenplätze und zehn Schulen.

Altstadt-Lehel, der Stadtteil mit den glücklichsten Einwohnern

Die Einwohner in diesem Stadtteil zählen angeblich zu den glücklichsten im Raum München. Dies kann viele Ursachen haben. Ein Grund für die hohe Zufriedenheit ist wohl die geringe Arbeitslosenzahl. Die Menschen hier sind berufstätig und können sich einen angenehmen Lebensstandard leisten.

Die Altstadt-Lehel hat eine sehr gute Infrastruktur, sie ist das Herz der Stadt München. Hier gibt es bekannte Kaufhäuser, eine lange Fußgängerzone mit kleinen Läden, das Rathaus und den Viktualienmarkt. Zudem befinden sich in der Altstadt viele traditionsreiche Geschäfte, die für ein einladendes Ambiente sorgen. Darüber hinaus gibt es in der Altstadt unterschiedliche kulturelle Angebote. Diese Dichte gibt es sonst in keinem anderen Münchner Bezirk.

Was die Bewohner der Altstadt-Lehel an ihrem Wohnort schätzen

Werden die älteren Menschen in der Altstadt-Lehel befragt, geben Sie oft die Antwort, dass sie die Ruhe mögen. Besonders nachts ist es ruhig, keine lauten Rufe oder ähnliches auf den Straßen. Was nicht nur die Bewohner, sondern auch die Besucher an dem Stadtteil mögen, ist die schöne alte Architektur. Die meisten leben hier schon so lange, wie sie denken können. Aber nicht nur die älteren Einwohner genießen die Ruhe. Auch die befragten jungen Leute sagen, dass sie die Ruhe schätzen, gerade weil sie trotzdem nah an der Innenstadt leben.

Aktivitäten in der Altstadt-Lehel

In der Altstadt befindet sich das Bayerische National- und Völkerkundemuseum, in dem Wissenswertes über die Geschichte der Stadt und ihrer Umgebung ausgestellt ist. Ein weiteres Highlight des Stadtteils ist der berühmte Viktualienmarkt, der von vielen Anwohnern sowie Besuchern aufgesucht wird. Der ursprüngliche Bauernmarkt kann heute an jedem Tag besucht werden – ein dauerhafter Markt für nahrhafte Produkte wie Fisch, Käse und Gemüse. Einen Abstecher ist auch das Weiße Brauhaus bzw. Schneider Bräuhaus München wert. Die Bewohner der Stadt nennen es schon ihr zweites Zuhause und einen Ort, den jeder kennen sollte.

Mein Kiez: Wohlfühlen in der Maxvorstadt

In der Maxvorstadt unmittelbar an die Altstadt angrenzend, im Zentrum von München, leben rund 12 000 Menschen und im Durchschnitt die jüngste Bevölkerung der Stadt. Laut des statistischen Taschenbuchs aus dem Jahr 2017 sind über 67 Prozent der Einwohner jünger als 44 Jahre. Zur Maxvorstadt gehören die Gebiete Universität, Königsplatz-Marsfeld und Josephsplatz.

 

Ihren Namen erhielt die Maxvorstadt vom bayrischen König Maximilian I. Joseph, welcher zu Beginn des 19. Jahrhunderts ihren Entwurf und Bau in Auftrag gab. Es handelte sich damals um die erste Erweiterung der Stadt München. Besonders junge Familien wohnen oder ziehen heute in die Maxvorstadt – genauer gesagt in die Gegend des Königsplatzes.
Aber nicht nur Familien fühlen sich wohl in dem Bezirk. Auch Rentner wissen den Stadtteil zu schätzen. So sind 22 Prozent der Einwohner über 65 Jahre alt. Die ältere Generation wohnt am liebsten im Stadtteil Thalkirchen-Obersendling. Das kann daran liegen, dass in dieser Gegend in letzter Zeit die meisten neuen Wohnungen entstanden sind und die älteren Generationen mehr Wert auf Komfort, Neubau und moderne Ausstattung legen.

Ein wichtiges Zentrum für Kultur, Bildung und Verwaltung

In der Maxvorstadt sind auf engstem Raum Kunst, Kultur und Bildungseinrichtungen der Stadt versammelt, allen voran die renommierte Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) und die Technische Universität (TU) mit zusammen mehr als 90 000 Studenten im Semester. Allein aufgrund der vielen Studenten hat die Maxvorstadt in den letzten Jahrzehnten einen starken Wandel erlebt. Lange galt der Bezirk als Rentnerviertel. Doch mittlerweile leben und arbeiten hier viele junge Menschen. Es herrscht Trubel auf den Straßen.

Die Nachfrage nach Wohnungen – vor allem nach einzelnen Apartments – hat sich in den vergangenen Jahren rasant erhöht. In ganz München sind im vergangenen Jahr etwa 7000 neue Wohnungen gebaut worden, allein davon 707 in der Maxvorstadt. Die Stadt wächst stetig. Die Bertelmanns-Stiftung geht von einem Einwohnerwachstum von mehr als 14 Prozent bis zum Jahr 2030 aus. Das heißt, dass München bis dahin in etwa 1.8 Millionen Einwohner umfassen wird.

Auch die Kunst und Kultur spielt in der Maxvorstadt eine herausragende Rolle. Hier gibt es eine große Dichte an Museum, Archiven und Kunststammlungen der Stadt, darunter die Alte- und Neue Pinakothek, die Antikensammlung, das Bayrische Staatsarchiv, die Akademie der Bildenden Künste und die Hochschule für Musik und Theater. Dazukommen zahlreiche Verwaltungsgebäude wie Gerichte, Finanzämter und das Landeskriminalamt.

Auf den Spuren der Vergangenheit

Bekannte Persönlichkeiten wie Thomas Mann und Franz Josef Strauß sind in der Maxvorstadt aufgewachsen, haben hier gelebt oder gearbeitet. Viele Gebäude und Orte sind heute als stumme Zeugen der Zeit des Nationalsozialismus übrig geblieben. Hierzu gehört das Gelände der ehemaligen Gestapozentrale, in welches Sophie und Hans Scholl nach ihrer Verhaftung gebracht wurden. – Heute steht hier ein neues Verwaltungsgebäude. Auch die frühere Zentrale der NSDAP befand sich in der Maxvorstadt. Seit 2005 erinnert ein Dokumentationszentrum als Ort zum Nicht-Vergessen und Lernen an die Verbrechen des Nationalsozialismus. In wechselnden Sonderausstellungen haben Besucher dort die Möglichkeit sich zu aktuellen gesellschaftlichen Themen wie Rechtsextremismus und rechtsextreme Gewalt zu informieren.

In der Türkenstraße 57 befindet sich seit Anfang des 20. Jahrhunderts das Gasthaus „Alter Simpl“. Dort verbrachte schon der Schriftsteller Thomas Mann den einen oder anderen Abend. Zahlreiche andere Cafés, Restaurants und Bars sind in der Zwischenzeit in dem Stadtbezirk entstanden. Hierzu gehören auch das Café „Jasmin“, das seine Gäste zurückversetzt in die 50er Jahre, das Café „Ignaz“ mit leckeren veganen und vegetarischen Speisen und der „Laden“ mit frischen Produkten aus der Umgebung von München.

Mein Kiez: Leben in München Neuhausen – Nymphenburg

Der Münchener Stadtteil Neuhausen-Nymphenburg erstreckt sich auf einer Fläche von 1288 Hektar und hat eine Einwohnerzahl von 94.257. Davon sind es 10.842 Kinder unter 15 Jahren und 15.474 Senioren. Neuhausen wurde im Jahr 1170 gegründet, Nymphenburg im Jahr 1675. Im Jahr 1890 wurde Neuhausen nach München eingemeindet und im Jahr 1899 kamen Gern und Nymphenburg dazu. Der Stadtteil hat eine Grünfläche von etwa 326 Hektar. Im Stadtteil Neuhausen-Nymphenburg dürfen sich Eltern über 792 Krippenplätze und 2162 Kindergartenplätze freuen. Es existieren 21 Schulen, in denen die Kinder des Stadtteiles unterrichtet werden.

Ein Paradies für alle Generationen

Der Stadtteil Neuhausen-Nymphenburg ist besonders bekannt für das bunt gemischte Leben aus Alt und Jung. Hier gibt es nicht nur das schöne Schloss mit seinen Parkanlagen, es wird auch wert gelegt auf Familienfreundlichkeit, auf ein breitgefächertes Seniorenangebot und Sport- wie Freizeitmöglichkeiten. In diesem Stadtteil ist alles vereint und das Miteinander zwischen jungen Menschen und Senioren herzlich und familiär.

Werden ältere Leute gefragt, warum sie in Neuhausen-Nymphenburg leben, erzählen sie begeistert von den Freizeitaktivitäten. Sie besuchen Tanzkurse, Sprachkurse und Computerkurse. All diese Möglichkeiten halten sie fit und lassen sie mit der Zeit gehen.

Der Stadtteil ist kein homogener Bezirk. Die Geschichte sowie die Mentalität der Menschen machen ihn zu einem bunten Stadtteil. Schon früher zeigte sich diese Vielschichtigkeit. – Im 17. Jahrhundert war Nymphenburg das Zentrum der Monarchie in Bayern. Zu dieser Zeit war Neuhausen das Arbeiterviertel. Über die Zeiten und durch den Zusammenschluss entstand ein gemischter Bezirken, der noch heute von seinen Facetten profitiert.

Werden Familien befragt, was ihnen an ihrem Stadtteil gefällt, sind sie sich einig, dass es ein gutes Angebot für ihre Bedürfnisse gibt – ausreichend Spielplätze für Kinder in unmittelbarer Nähe, zahlreiche Betreuungs- und Spielangebote und die Möglichkeit, dass die älteren Menschen aus der Nachbarschaft gerne die Funktion der Großeltern für alle Nachbarskinder übernehmen.

Was die Einwohner an ihrem Stadtteil besonders mögen

Die Nymphenburger lieben ihren Stadtteil und sind sich sicher, dass es bei ihnen die schönsten Sonnenuntergänge zu bestaunen gibt – direkt am Kanal. Besonders beliebt ist der Künstlerhof in Neuhausen-Nymphenburg. Hier treffen sich Nachbarn, um sich auszutauschen. Es ist ein einladender Hof. Im Vordergrund stehen für die Bewohner hier die vielen Gemeinsamkeiten, die sie zu einer Gemeinschaft machen. Hier wird die Nachbarschaft gelebt, es wird miteinander gelebt und nicht jeder für sich. Beispielsweise wird die Neuhausener Stadtteilwoche veranstaltet, an der sich jeder beteiligen kann. Es ist auch gang und gäbe, dass sich die Nachbarn untereinander helfen. Jeder hat seine eigenen Begabungen, der eine kann gut handwerken, der andere ist technisch begabt. So kommt es dazu, dass sich aufgrund der Vielfalt der Talente geholfen werden kann.

Der Stadtteil bietet ein gutes Angebot für jeden. Es gibt Kurse, Veranstaltungen und Aktivitäten. Sportbegeisterte können sich in einem der zahlreichen Vereine beispielsweise für Thai Chi oder Ausdruckstanz betätigen. Für Kulturbegeisterte gibt es Theater wie das Blutenburg-Theater mit spannenden Krimiaufführungen. An der Volkshochschule werden Sprachkurse, Kochkurse oder Computerkurse. Somit gibt es ein vielfältiges Beschäftigungsangebot für jede Altersklasse und für jedes Interesse.

Tipps zur Wohnungssuche in München

Wie in vielen Großstädten sind Wohnungen Mangelware, vor allem bezahlbare 1-Raum-Wohnungen oder Zimmer zu Semesterbeginn. Damit der Studienanfang in München nicht damit beginnt, dass das Sofa bei Freund, Freundin oder den Eltern bezogen werden muss und genügend Platz da ist, um sich einigermaßen entspannt auf das erste Semester zu konzentrieren, haben wir ein paar Tipps zur Wohnungssuche zusammengestellt.

Die Augen in der Universitätsmensa offen halten

An den Säulen im Mensagebäude finden sich viele Aushänge. Neben Nachhilfeangeboten, Sportkursen oder anderen Kleinanzeigen werden dort WG-Zimmer oder Wohnungen inseriert, die einen neuen Bewohner suchen. Darüber hinaus können wohnungssuchende Studenten selbst einen Zettel mit ihrem Gesuch aufhängen, um die eigenen Chancen zu maximieren. Am besten sollten Anzeigen so gestaltet sein, dass sie direkt ins Auge fallen. Sprich: Große Überschrift und am besten in Farbe.

Facebook richtig nutzen

Es gibt eine neue Funktion auf Facebook, mittels der Texte mit farbigem Hintergrund unterlegt werden können. Dadurch fällt ein Wohnungsgesuch beim Scrollen viel schneller ins Auge. Zusätzlich empfiehlt es sich, Freunde aus der Gegend zu verlinken. Damit erreicht die Anzeige eine höhere Reichweite. In den Anzeigentext sollte geschrieben werden, dass es erwünscht ist, den Text zu teilen. Es lohnt sich auch Mitglied in sämtlichen Wohnungsgruppen für München zu sein, um nach Wohnungen Ausschau zu halten und die eigene Anzeige zu veröffentlichen.

Zeitungsanzeige

Selbst im Zeitalter des Internets kann ein Blick in die Zeitung zum Erfolg führen. Viele Eigentümer schalten Anzeigen für ihre Objekte. Es kann sich auch auszahlen eine eigene Anzeige mit seinem Gesuch zu schalten. Das kostet zwar, aber dafür ersparen sich Wohnungssuchende oft eine lange Suche. Viele ältere Leute, die das Internet nicht nutzen, lesen Zeitung und schauen dort womöglich nach potenziellen Untermietern.

WOLOHO Newsletter und Mietradar

WOLOHO ist die Abkürzung für Work, Love, Home. Es handelt sich um einen Newsletter, der über aktuelle Stellenausschreibungen, gegenseitige Hilfe und Wohnungen informiert. Definitiv lohnenswert ist es, ihn zu abonnieren.

Mietradar ist ein neues Startup, das den Onlinemarkt nach passenden Wohnungen durchsucht. Praktisch am Mietradar ist, dass eine individuelle Nachricht angefertigt werden kann, die dann automatisch an ein passendes Angebot gesendet wird.

Der Budenschleuder Newsletter

Lange Zeit war der Budenschleuder Newsletter ein richtiger Geheimtipp. Heute bedarf es ein wenig Glück, denn er hat mittlerweile 19.000 Abonnenten, die alle sehnlichst auf ein Mietangebot warten. Es empfiehlt sich das eigene Mietgesuch direkt an budenschleuder@kraeftner.de zu schicken. Das Gesuch sollte kreativ und sympathisch sein. Hier heißt es nämlich, sich von der Menge abzuheben, um die Erfolgschancen zu erhöhen.

Wohnungsgenossenschaften

Im Gegensatz zu Immobilienmaklern sind Genossenschaften nicht darauf aus, den Gewinn möglichst zu maximieren. Darüber hinaus kann Mietern die Wohnung, die einer Genossenschaft gehört, nicht plötzlich aus Eigenbedarf gekündigt werden. Die Wohnungen sind in den meisten Fällen in sehr gutem Zustand, denn die Mieteinnahmen werden in Renovierungen investiert. Der Haken ist lediglich, dass ein Genossenschaftsanteil erworben werden muss, um eine Wohnung anzumieten. Dieser Nachteil relativiert sich jedoch. – Bei Auszug wird der Anteil wieder verkauft und der Mieter erhält sein Geld zurück.

Die Wohnung tauschen

Wer bereits in einer Wohnung wohnt, welche nicht mehr zu den aktuellen Lebensumständen passt, kann sie auf der Tauschplattform tauschwohnung.com anbieten. Vielen geht es ähnlich. Sie möchten sich vergrößern, weil sie mehr Geld verdienen, mit dem Partner zusammenziehen wollen oder Nachwuchs erwarten. Oder sie möchten sich eben verkleinern, weil sie sich vom Partner getrennt haben oder die Kinder das Haus verlassen haben. In diesen Fällen bietet sich ein Wohnungstausch an.

Mit Senioren zusammenwohnen

In vielen Ländern ist diese Form des Wohnens bereits weit verbreitet. Junge Menschen ziehen zu älteren Menschen, um ihnen im Haushalt behilflich zu sein und ihnen das Wohnen im Seniorenheim zu ersparen. Das hat nicht nur Vorteile für die Senioren. Je nachdem wie das Angebot aussieht, können Studenten zu günstigen Preisen oder sogar gratis wohnen. Zudem werden die jungen Mieter oft noch lecker bekocht und haben immer jemanden, der ihnen mit Rat und Tat zur Seite steht. Auf Portalen wie mitwohnen.org sind Angebote dieser Art zu finden.

Leben und Arbeiten in Münchens Stadtteil Bogenhausen

Im Osten Münchens befindet sich der Stadtteil Bogenhausen. Da er entlang der Isar und des Englischen Gartens verläuft, ist er ein sehr beliebter Stadtteil in Bayerns Landeshauptstadt. Bogenhausen vereint insgesamt 7 Stadtteile. Neben dem namensgebenden gehören noch die Bezirksteile Englschalking, Oberföhring, Denning, Johanneskirchen, Daglfing sowie Zamdorf zum sogenannten Stadtbezirk Nummer 13.

Neben den vielen noblen Villen befinden sich auch ganz moderne Wohn- und Bürogebäude in Bogenhausen. Dieser Stadtteil verfügt über weitläufige Wiesen und eine Vielzahl an Grünflächen für die ganze Familie. Bogenhausen gilt daher als ein Stadtbezirk mit vielen verschiedenen Gesichtern und ist eine Alternative für alle, die sich trotz Großstadtgefühl etwas mehr Ruhe wünschen.

In den 60er Jahren entstand hier der Arabellapark, der mit unterschiedlichen Baustilen auf einer Fläche von 40 Hektar imposante Wohn- und Gewerbeflächen vereint.
Bogenhausen gilt als ein moderner Stadtteil, der einerseits zu den luxuriösen und lebendigen gehört, aber auch Ruhe, Kultur und verschiedene Erholungsorte anbietet.
Das Klinikum in Bogenhausen verfügt über 18 Fachkliniken und 4 Tageskliniken. Das moderne Lehrkrankenhaus wurde in den vergangenen Jahren mehrmals ausgezeichnet und überzeugt mit seinen Spezialisten und einer überregionalen Bekanntheit.

Geschichte und Entwicklung Bogenhausens

Namentlich wurde das Dorf Bogenhausen zum ersten Mal im Jahre 768 erwähnt. Damals noch unter der Bezeichnung „Pupinhusir“, was übersetzt so viel bedeutet wie „Haus des Pubo“. Bevor 1818 der Ort Bogenhausen schließlich zur Gemeinde ernannt wurde, war er ein Herrensitz mit Schlössern.

In dem noblen Wohnviertel entstand zu Zeiten des Prinzregenten Luitpold die Prinzregentenstraße mit mondänen Villen, Prachtbauten und einem eigenen Theater. Noch heute findet sich in Bogenhausen eine Wohnstruktur wider, zu der einerseits, nahe dem Zentrum, Stadtvillen wie auch die am Stadtrand befindlichen, dorfähnlichen Bauten gehören. In dem Stadtviertel sind heute mehrere Konsulate und Botschaften sowie das Bayerische Ministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz ansässig. Im Jahr 1918 bekam der Reichsfinanzhof seinen Sitz in Bogenhausen, der 1950 zum Bundesfinanzhof wurde. Damit befindet sich einer der fünf obersten deutschen Gerichtshöfe in dem beliebten Stadtteil. Ende der 50er Jahre entstand überdies die erste Großwohnanlage Münchens mit verschiedenen Hochhausbebauungen in Bogenhausen.

Kultur und Denkmäler in Bogenhausen

München, beliebte Stadtteil, Bogenhausen, KünstlerEines der bekanntesten Wahrzeichens Münchens ist der mit Blattgold verzierte Friedensengel. Er befindet sich am Ende der Prinzregentenstraße und wurde 1896 errichtet. Bei der Bronzestatue handelt es sich um ein Friedensdenkmal, das auf einer 38 m hohen Säule angebracht ist und über eine Aussichtsplattform verfügt.

Das Prinzregententheater bietet bis heute ein abwechslungsreiches und interessantes Programm. Darüber hinaus ist es gelungen, dort ein akademisches Lehrtheater einzurichten, dass derzeit neun Studiengänge für Bühnenberufe anbietet.

Um die Jahrhundertwende vom 19. zum 20. Jahrhundert wurde Bogenhausen zu einem Künstlerviertel und Wohnort der Bohème. Zahlreiche Bauten im Jugendstil befinden sich bis heute in Bogenhausen. Eines davon ist das Museum „Villa Stuck“. In ihr sind zahlreiche Werke des weltbekannten Malers Franz von Stuck ausgestellt. Im ehemaligen Wohnhaus des Künstlers werden regelmäßig verschiedene Ausstellung präsentiert.

Ebenso fand das Bayerische Nationalmuseum sein Zuhause in diesem beliebten Stadtteil. Der heutige Shakespeare Platz entstand Anfang der 20er Jahre und bietet Anwohnern mit seinem Springbrunnen im quadratischen Wasserbecken einen zauberhaften Ort der Erholung.

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