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Kategorie: Wohnen in München

Mein Kiez: Leben in München Neuhausen – Nymphenburg

Der Münchener Stadtteil Neuhausen-Nymphenburg erstreckt sich auf einer Fläche von 1288 Hektar und hat eine Einwohnerzahl von 94.257. Davon sind es 10.842 Kinder unter 15 Jahren und 15.474 Senioren. Neuhausen wurde im Jahr 1170 gegründet, Nymphenburg im Jahr 1675. Im Jahr 1890 wurde Neuhausen nach München eingemeindet und im Jahr 1899 kamen Gern und Nymphenburg dazu. Der Stadtteil hat eine Grünfläche von etwa 326 Hektar. Im Stadtteil Neuhausen-Nymphenburg dürfen sich Eltern über 792 Krippenplätze und 2162 Kindergartenplätze freuen. Es existieren 21 Schulen, in denen die Kinder des Stadtteiles unterrichtet werden.

Ein Paradies für alle Generationen

Der Stadtteil Neuhausen-Nymphenburg ist besonders bekannt für das bunt gemischte Leben aus Alt und Jung. Hier gibt es nicht nur das schöne Schloss mit seinen Parkanlagen, es wird auch wert gelegt auf Familienfreundlichkeit, auf ein breitgefächertes Seniorenangebot und Sport- wie Freizeitmöglichkeiten. In diesem Stadtteil ist alles vereint und das Miteinander zwischen jungen Menschen und Senioren herzlich und familiär.

Werden ältere Leute gefragt, warum sie in Neuhausen-Nymphenburg leben, erzählen sie begeistert von den Freizeitaktivitäten. Sie besuchen Tanzkurse, Sprachkurse und Computerkurse. All diese Möglichkeiten halten sie fit und lassen sie mit der Zeit gehen.

Der Stadtteil ist kein homogener Bezirk. Die Geschichte sowie die Mentalität der Menschen machen ihn zu einem bunten Stadtteil. Schon früher zeigte sich diese Vielschichtigkeit. – Im 17. Jahrhundert war Nymphenburg das Zentrum der Monarchie in Bayern. Zu dieser Zeit war Neuhausen das Arbeiterviertel. Über die Zeiten und durch den Zusammenschluss entstand ein gemischter Bezirken, der noch heute von seinen Facetten profitiert.

Werden Familien befragt, was ihnen an ihrem Stadtteil gefällt, sind sie sich einig, dass es ein gutes Angebot für ihre Bedürfnisse gibt – ausreichend Spielplätze für Kinder in unmittelbarer Nähe, zahlreiche Betreuungs- und Spielangebote und die Möglichkeit, dass die älteren Menschen aus der Nachbarschaft gerne die Funktion der Großeltern für alle Nachbarskinder übernehmen.

Was die Einwohner an ihrem Stadtteil besonders mögen

Die Nymphenburger lieben ihren Stadtteil und sind sich sicher, dass es bei ihnen die schönsten Sonnenuntergänge zu bestaunen gibt – direkt am Kanal. Besonders beliebt ist der Künstlerhof in Neuhausen-Nymphenburg. Hier treffen sich Nachbarn, um sich auszutauschen. Es ist ein einladender Hof. Im Vordergrund stehen für die Bewohner hier die vielen Gemeinsamkeiten, die sie zu einer Gemeinschaft machen. Hier wird die Nachbarschaft gelebt, es wird miteinander gelebt und nicht jeder für sich. Beispielsweise wird die Neuhausener Stadtteilwoche veranstaltet, an der sich jeder beteiligen kann. Es ist auch gang und gäbe, dass sich die Nachbarn untereinander helfen. Jeder hat seine eigenen Begabungen, der eine kann gut handwerken, der andere ist technisch begabt. So kommt es dazu, dass sich aufgrund der Vielfalt der Talente geholfen werden kann.

Der Stadtteil bietet ein gutes Angebot für jeden. Es gibt Kurse, Veranstaltungen und Aktivitäten. Sportbegeisterte können sich in einem der zahlreichen Vereine beispielsweise für Thai Chi oder Ausdruckstanz betätigen. Für Kulturbegeisterte gibt es Theater wie das Blutenburg-Theater mit spannenden Krimiaufführungen. An der Volkshochschule werden Sprachkurse, Kochkurse oder Computerkurse. Somit gibt es ein vielfältiges Beschäftigungsangebot für jede Altersklasse und für jedes Interesse.

Tipps zur Wohnungssuche in München

Wie in vielen Großstädten sind Wohnungen Mangelware, vor allem bezahlbare 1-Raum-Wohnungen oder Zimmer zu Semesterbeginn. Damit der Studienanfang in München nicht damit beginnt, dass das Sofa bei Freund, Freundin oder den Eltern bezogen werden muss und genügend Platz da ist, um sich einigermaßen entspannt auf das erste Semester zu konzentrieren, haben wir ein paar Tipps zur Wohnungssuche zusammengestellt.

Die Augen in der Universitätsmensa offen halten

An den Säulen im Mensagebäude finden sich viele Aushänge. Neben Nachhilfeangeboten, Sportkursen oder anderen Kleinanzeigen werden dort WG-Zimmer oder Wohnungen inseriert, die einen neuen Bewohner suchen. Darüber hinaus können wohnungssuchende Studenten selbst einen Zettel mit ihrem Gesuch aufhängen, um die eigenen Chancen zu maximieren. Am besten sollten Anzeigen so gestaltet sein, dass sie direkt ins Auge fallen. Sprich: Große Überschrift und am besten in Farbe.

Facebook richtig nutzen

Es gibt eine neue Funktion auf Facebook, mittels der Texte mit farbigem Hintergrund unterlegt werden können. Dadurch fällt ein Wohnungsgesuch beim Scrollen viel schneller ins Auge. Zusätzlich empfiehlt es sich, Freunde aus der Gegend zu verlinken. Damit erreicht die Anzeige eine höhere Reichweite. In den Anzeigentext sollte geschrieben werden, dass es erwünscht ist, den Text zu teilen. Es lohnt sich auch Mitglied in sämtlichen Wohnungsgruppen für München zu sein, um nach Wohnungen Ausschau zu halten und die eigene Anzeige zu veröffentlichen.

Zeitungsanzeige

Selbst im Zeitalter des Internets kann ein Blick in die Zeitung zum Erfolg führen. Viele Eigentümer schalten Anzeigen für ihre Objekte. Es kann sich auch auszahlen eine eigene Anzeige mit seinem Gesuch zu schalten. Das kostet zwar, aber dafür ersparen sich Wohnungssuchende oft eine lange Suche. Viele ältere Leute, die das Internet nicht nutzen, lesen Zeitung und schauen dort womöglich nach potenziellen Untermietern.

WOLOHO Newsletter und Mietradar

WOLOHO ist die Abkürzung für Work, Love, Home. Es handelt sich um einen Newsletter, der über aktuelle Stellenausschreibungen, gegenseitige Hilfe und Wohnungen informiert. Definitiv lohnenswert ist es, ihn zu abonnieren.

Mietradar ist ein neues Startup, das den Onlinemarkt nach passenden Wohnungen durchsucht. Praktisch am Mietradar ist, dass eine individuelle Nachricht angefertigt werden kann, die dann automatisch an ein passendes Angebot gesendet wird.

Der Budenschleuder Newsletter

Lange Zeit war der Budenschleuder Newsletter ein richtiger Geheimtipp. Heute bedarf es ein wenig Glück, denn er hat mittlerweile 19.000 Abonnenten, die alle sehnlichst auf ein Mietangebot warten. Es empfiehlt sich das eigene Mietgesuch direkt an budenschleuder@kraeftner.de zu schicken. Das Gesuch sollte kreativ und sympathisch sein. Hier heißt es nämlich, sich von der Menge abzuheben, um die Erfolgschancen zu erhöhen.

Wohnungsgenossenschaften

Im Gegensatz zu Immobilienmaklern sind Genossenschaften nicht darauf aus, den Gewinn möglichst zu maximieren. Darüber hinaus kann Mietern die Wohnung, die einer Genossenschaft gehört, nicht plötzlich aus Eigenbedarf gekündigt werden. Die Wohnungen sind in den meisten Fällen in sehr gutem Zustand, denn die Mieteinnahmen werden in Renovierungen investiert. Der Haken ist lediglich, dass ein Genossenschaftsanteil erworben werden muss, um eine Wohnung anzumieten. Dieser Nachteil relativiert sich jedoch. – Bei Auszug wird der Anteil wieder verkauft und der Mieter erhält sein Geld zurück.

Die Wohnung tauschen

Wer bereits in einer Wohnung wohnt, welche nicht mehr zu den aktuellen Lebensumständen passt, kann sie auf der Tauschplattform tauschwohnung.com anbieten. Vielen geht es ähnlich. Sie möchten sich vergrößern, weil sie mehr Geld verdienen, mit dem Partner zusammenziehen wollen oder Nachwuchs erwarten. Oder sie möchten sich eben verkleinern, weil sie sich vom Partner getrennt haben oder die Kinder das Haus verlassen haben. In diesen Fällen bietet sich ein Wohnungstausch an.

Mit Senioren zusammenwohnen

In vielen Ländern ist diese Form des Wohnens bereits weit verbreitet. Junge Menschen ziehen zu älteren Menschen, um ihnen im Haushalt behilflich zu sein und ihnen das Wohnen im Seniorenheim zu ersparen. Das hat nicht nur Vorteile für die Senioren. Je nachdem wie das Angebot aussieht, können Studenten zu günstigen Preisen oder sogar gratis wohnen. Zudem werden die jungen Mieter oft noch lecker bekocht und haben immer jemanden, der ihnen mit Rat und Tat zur Seite steht. Auf Portalen wie mitwohnen.org sind Angebote dieser Art zu finden.

Leben und Arbeiten in Münchens Stadtteil Bogenhausen

Im Osten Münchens befindet sich der Stadtteil Bogenhausen. Da er entlang der Isar und des Englischen Gartens verläuft, ist er ein sehr beliebter Stadtteil in Bayerns Landeshauptstadt. Bogenhausen vereint insgesamt 7 Stadtteile. Neben dem namensgebenden gehören noch die Bezirksteile Englschalking, Oberföhring, Denning, Johanneskirchen, Daglfing sowie Zamdorf zum sogenannten Stadtbezirk Nummer 13.

Neben den vielen noblen Villen befinden sich auch ganz moderne Wohn- und Bürogebäude in Bogenhausen. Dieser Stadtteil verfügt über weitläufige Wiesen und eine Vielzahl an Grünflächen für die ganze Familie. Bogenhausen gilt daher als ein Stadtbezirk mit vielen verschiedenen Gesichtern und ist eine Alternative für alle, die sich trotz Großstadtgefühl etwas mehr Ruhe wünschen.

In den 60er Jahren entstand hier der Arabellapark, der mit unterschiedlichen Baustilen auf einer Fläche von 40 Hektar imposante Wohn- und Gewerbeflächen vereint.
Bogenhausen gilt als ein moderner Stadtteil, der einerseits zu den luxuriösen und lebendigen gehört, aber auch Ruhe, Kultur und verschiedene Erholungsorte anbietet.
Das Klinikum in Bogenhausen verfügt über 18 Fachkliniken und 4 Tageskliniken. Das moderne Lehrkrankenhaus wurde in den vergangenen Jahren mehrmals ausgezeichnet und überzeugt mit seinen Spezialisten und einer überregionalen Bekanntheit.

Geschichte und Entwicklung Bogenhausens

Namentlich wurde das Dorf Bogenhausen zum ersten Mal im Jahre 768 erwähnt. Damals noch unter der Bezeichnung „Pupinhusir“, was übersetzt so viel bedeutet wie „Haus des Pubo“. Bevor 1818 der Ort Bogenhausen schließlich zur Gemeinde ernannt wurde, war er ein Herrensitz mit Schlössern.

In dem noblen Wohnviertel entstand zu Zeiten des Prinzregenten Luitpold die Prinzregentenstraße mit mondänen Villen, Prachtbauten und einem eigenen Theater. Noch heute findet sich in Bogenhausen eine Wohnstruktur wider, zu der einerseits, nahe dem Zentrum, Stadtvillen wie auch die am Stadtrand befindlichen, dorfähnlichen Bauten gehören. In dem Stadtviertel sind heute mehrere Konsulate und Botschaften sowie das Bayerische Ministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz ansässig. Im Jahr 1918 bekam der Reichsfinanzhof seinen Sitz in Bogenhausen, der 1950 zum Bundesfinanzhof wurde. Damit befindet sich einer der fünf obersten deutschen Gerichtshöfe in dem beliebten Stadtteil. Ende der 50er Jahre entstand überdies die erste Großwohnanlage Münchens mit verschiedenen Hochhausbebauungen in Bogenhausen.

Kultur und Denkmäler in Bogenhausen

München, beliebte Stadtteil, Bogenhausen, KünstlerEines der bekanntesten Wahrzeichens Münchens ist der mit Blattgold verzierte Friedensengel. Er befindet sich am Ende der Prinzregentenstraße und wurde 1896 errichtet. Bei der Bronzestatue handelt es sich um ein Friedensdenkmal, das auf einer 38 m hohen Säule angebracht ist und über eine Aussichtsplattform verfügt.

Das Prinzregententheater bietet bis heute ein abwechslungsreiches und interessantes Programm. Darüber hinaus ist es gelungen, dort ein akademisches Lehrtheater einzurichten, dass derzeit neun Studiengänge für Bühnenberufe anbietet.

Um die Jahrhundertwende vom 19. zum 20. Jahrhundert wurde Bogenhausen zu einem Künstlerviertel und Wohnort der Bohème. Zahlreiche Bauten im Jugendstil befinden sich bis heute in Bogenhausen. Eines davon ist das Museum „Villa Stuck“. In ihr sind zahlreiche Werke des weltbekannten Malers Franz von Stuck ausgestellt. Im ehemaligen Wohnhaus des Künstlers werden regelmäßig verschiedene Ausstellung präsentiert.

Ebenso fand das Bayerische Nationalmuseum sein Zuhause in diesem beliebten Stadtteil. Der heutige Shakespeare Platz entstand Anfang der 20er Jahre und bietet Anwohnern mit seinem Springbrunnen im quadratischen Wasserbecken einen zauberhaften Ort der Erholung.

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