Die lange Nacht der Musik ist eine beliebte Musikveranstaltung in München. Um einen Überblick zu erhalten, sind an dieser Stelle alle Informationen rund um die lange Nacht der Musik aus dem Jahr 2017 zusammengetragen worden.

Welche Musikrichtungen waren bei der langen Nacht der Musik vertreten?

Bei der bunten Musikveranstaltung wird an verschiedenen Stellen der Stadt etwas für jeden Geschmack angeboten. Im letzten Jahr gab es Konzerte aus den Musikrichtungen Klassik, Pop, Rock, Swing, Jazz, Salsa, Techno und Schlager. Darüber hinaus fanden Tanzkurse, Tanzaufführungen und Performances statt. Die Künstler spielten alle live.

Wo fand die lange Nacht der Musik statt?

Aufgrund der vielen Konzerte und Aufführungen wurde in großen Konzertsälen, auf kleinen Musikbühnen, in Restaurants, Kneipen, Clubs, Kirchen, Tanzschulen, Hotels und Einrichtungen wie der ZAV-Künstlervermittlung der Agentur für Arbeit und in Räumen der GEMA gespielt. Die lange Nacht der Musik begann um 20 Uhr, ging bis 3 Uhr nachts und fand an 100 verschiedenen Orten statt. Es wurden 400 Konzerte gespielt. Hier eine kleine Auswahl:

  • Der größte Austragungsort war der Gasteig. Dort wurde in allen Räumen, selbst im Foyer, gespielt. Zum Programm gehörten Tango-Kurse, moderne Mundart, purer Gesang und Klassik.
  • In der Bayerischen Staatsoper wurde die Oper „Madam Butterfly“ aufgeführt, ein Stück von Giacomo Puccini. Darüber hinaus gab es eine Aufführung des Orchestergrabens und nachts durften die Besucher an einer Führung hinter den Kulissen teilnehmen.
  • Im akademischen Gesangverein München spielten Orchester und Jazzbands, Chöre traten auf und es fanden ein Opernsalon sowie eine Theateraufführung statt. Nach diesen Veranstaltungen konnten die Gäste an der Open-End Party in der Kegelbahn teilnehmen.
  • In der Kirche St. Maximilian fand eine sehr stimmungsvoll inszenierte Veranstaltung statt. Die Jungen Chöre Münchens sagen zu der künstlerisch präsentierten Fotografie von Frank Eydner, die das Thema Musik, Licht und Architektur hatte.
  • Die Lounge am Lenbachplatz ist schon zur Tradition bei der langen Nacht der Musik geworden. Hier konnten Besucher auf zwei Ebenen Musik hören und tanzen. Auf mehreren Bühnenstellten sich Newcomer vor.
  • Die Rockbox Bar gehörte zu den kleinsten Spielstätten, dafür aber auch zu den lautesten. Auf nur wenigen Quadratmetern rockten drei Bands und zogen ihr Publikum in ihren Bann.
  • Laut wurde es auch in der „Niederlassung“. Hier spielte die Band junkmood sowie die Band Loopin’Lab.
  • Im Pressehaus, dort wo einst die Zeitungen gedruckt wurden, ging es heiß her. Als Vorprogramm spielten Newcomer aus der Region. Das Highlight war die Band Dreiviertelblut, auf die die Besucher sehnlichst gewartet hatten.

Fortbewegungsmöglichkeiten bei der langen Nacht der Musik

Wer schnell von Konzert zu Konzert kommen wollte, konnte auf die zahlreichen Buslinien der MVG zurückgreifen. Das Ticket für die Busse war im Ticket für die verschiedenen Musikveranstaltungen inbegriffen. Es kostete 15 Euro. Alle Veranstaltungsorte waren miteinander verbunden, sodass sie durch vier verschiedene Touren abgedeckt wurden. Ab 20 Uhr, mit Beginn der langen Nacht der Musik in München, fuhren alle 15 Shuttlebusse im 10-Minuten-Takt.

Ein besonderes Highlight war die „Ois is Blues“-Tram. Sie fuhr zwischen 20 Uhr und 1 Uhr nachts ab dem Max-Weber-Platz. Wer diese Tram nahm, bekam eine Rundfahrt über den Ostbahnhof durch die Innenstadt Münchens. In der Tram wurden Blues und Boogie-Woogie gespielt, selbstverständlich von einer Liveband. An der rollenden Bar konnten Drinks erworben werden.